In früheren Jahren wurden Damenräder konstruiert
um Frauen die einen Rock oder ein Kleid trugen das Fahrradfahren zu
ermöglichen. Ein modernes City-Damenrad ist sowohl zum Einkaufen
als auch für längere Fahrten geeignet. Trekkingräder sind durch
ihre gute Ausstattung besonders für ausgedehnte Touren zweckmäßig.
Die Sattel der Räder sind komfortabel und die Gepäckträger sind
meist so stabil, dass man mehrere Gepäckstücke darauf befestigen
kann. Um die Fahreigenschaften zu verbessern, sollte allerdings auf
eine ausgeglichene Gewichtsverlagerung geachtet werden. Eine
Vollfederung ist nicht immer von Vorteil, sie macht das Fahrrad
schwerer und sie muss regelmäßig gewartet werden. Viele
City-Damenräder verfügen über einen Rahmen mit tiefem Einstieg. So
wird das Auf- und Absteigen bequem und einfach. Die Sitzposition
ist komfortabel und ermöglicht ein aufrechtes Sitzen. Die Fahrerin
hat eine gute Übersicht und kann sich im Straßenverkehr sicher
fühlen. Damen-City-Räder sind oft sehr preisgünstig zu haben. Es
ist jedoch zu beachten, dass die richtige Laufradgröße gewählt
wird. Eine niedrige Höhe macht zwar den Einstieg leichter, jedoch
rollt dieses Fahrrad nicht so gut geradeaus. Die Gangschaltung ist
hier auch ein wichtiger Faktor. Sieben- oder achtfach Schaltungen
sind optimal. Viele Radfahrerinnen bevorzugen eine Rücktrittbremse,
diese ist meist bei Nabenschaltungen vorhanden. Die Schutzbleche
bei einem Damen-Cityrad sollten möglichst lang sein, sie sorgen
dafür Wasserspritzer an der Kleidung zu vermeiden. Eine gute
Beleuchtung der Damenräder wird über Nabendynamos oder über
LED-Licht erreicht. Für Fahrerinnen, die es etwas sportlicher
lieben sind Mountainbikes die richtige Wahl. Diese Fahrräder sind
geländetauglich. Für den Straßenverkehr sind sie allerdings nicht
zu empfehlen, da sie keine Beleuchtungsanlage und keine Klingel
besitzen. Schutzbleche sind bei diesen Modellen ebenfalls nicht
vorhanden.